Besonders kritisch kann die Situation werden, wenn die Ausweise Ihrer Mitarbeiter auch noch persönliche Daten wie Name und Geburtsdatum enthalten, die zusätzlich noch anderweitig missbraucht werden können.
Hier stehen noch weit höhere Gefahren-Potentiale  im Raum, die weit in die Privatsphäre der Mitarbeiter hineinreichen und zivilrechtliche Konsequenzen haben können.
Mittlerweile Alltag: der Zugang zu Firmengebäuden oder Büros erfolgt mit kontaktlosen Schlüsselkarten
Durch die Verbreitung der drahtlosen Identifikation (RFID) ist Datendiebstahl um ein Vielfaches leichter geworden. Anstelle wie bisher physisch in den Besitz der  Karte zu kommen, um diese illegal zu kopieren oder direkt zu nutzen, kann bei RFID das Auslesen der Information mit relativ einfachen Mitteln berührungslos  aus einer Entfernung von bis zu mehreren Metern erfolgen. Problem gegenüber dem herkömmlichen Diebstahl: der Betroffene merkt nicht, dass er Opfer eines Datendiebes geworden ist. So bleibt dem Unbefugten reichlich Zeit, beliebig viele Nachschlüssel anzufertigen und sich Zugang zu Ihren Geschäftsräumen zu verschaffen. 
Jedoch auch wenn auf den Firmenausweisen lediglich eine Nummer gespeichert ist und die eigentlichen Daten zentral in einer Datenbank hinterlegt sind, ist die  Gefahr sehr groß: das unbefugte Auslesen dieser Nummer dauert nur Sekundenbruchteile, auf eine blanke Karte kopiert wird dann jeder Zweitschlüssel von  Ihrem System als Original erkannt. 
Verschlüsselungsmethoden bieten hier teilweise Schutz, jedoch nicht auf Dauer. Schließlich hat der Datendieb in der Regel reichlich Zeit, auf einem leistungsfähigem Rechner mit Brute-Force-Angriffen die Daten zu entschlüsseln. Geht es nur um die Herstellung eines Zweitschlüssels, brauchen die Daten sogar überhaupt nicht entschlüsselt, sondern nur identisch kopiert zu werden.
Die Szenarien für den Datendiebstahl sind vielfältig: vom Nebentisch im Restaurant, in dem Sie gerade Mittag essen; auf der Rolltreppe oder im Fahrstuhl, der unscheinbare Fahrgast neben Ihnen in öffentlichen Verkehrsmitteln, die Warteschlange an der Kasse im Supermarkt oder sogar der Besucher in Ihrem eigenen Haus. Technisch bedingt plaudert der RFID-Chip auf Ihrem Ausweis seine Daten an jeden aus, der ihn danach fragt.
Datendiebstahl bisher: Die Karte wird durch einen Magnetkarten- Reader/Writer gezogen,dabei ausgelesen und die Daten dann auf eine blanke Karte  kopiert. Dazu muss der Täter - zumindest kurzzeitig -im physischen Besitz  der Karte sein.
Klein und unscheinbar: Funkchips, sogenannte Transponder, werden in verschiedenen Formen angeboten und dienen unter anderem auch für Wegfahrsperren etc.
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